ballspiel.vereint!

Initiative von BVB Fans gegen Diskriminierung

Rote Erde – Kein Platz für Nazis!

Foto: Westline.de

Am vergangenen Donnerstag waren, wie schon von mehreren Quellen berichtet, 25 Neonazis aus dem Umfeld der Borussenfront und der Partei „Die Rechte“ beim Vorbereitungsspiel unserer Amateure beim Lüner SV. Dank des engagierten Eingreifens von Teilen der Ultraszene konnte gewährleistet werden, dass die Neonazis das Spiel in Lünen nicht als Wohlfühlzone erlebt haben. Doch der Versuch Stadionbesuche der Zweiten Mannschaft als Teil der rechten Erlebniswelt zu etablieren, wird schon seit Längerem unternommen. Vor allem bei Spielen der Amateure die parallel mit Bundesligaspielen der Profis stattfinden, wittern Neonazis ihre Chance sich ungestört mit Borussia Dortmund zu schmücken. Im Rahmen der letzten beiden Spiele der zweiten Mannschaft unserer Borussia in der abgelaufenen Saison der Dritten Liga, welche ausschließlich parallel zu Spielen der Profimannschaft stattfanden, zeigten vermehrt einschlägig bekannte Personen aus der Neonazi-Szene Dortmunds Präsenz. Beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden am 16.05.2015 bewegten sich Nazi-Kader der Schein-Partei „Die Rechte“, die sich hauptsächlich aus Mitgliedern des verbotenen „Nationalen Widerstands Dortmund“ zusammensetzt, sowie Teile der Borussenfront im Umfeld der Roten Erde.

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Second-Fan-Shirt: Erste Spendenerlöse Übergeben

Das „Bündnis Aktiver Fußball-Fans“ (BAFF) hatte im Oktober vergangenen Jahres dazu aufgerufen alte Fanutensilien zu sammeln, um diese dann bei eBay zu verkaufen. ballspiel.vereint! hatte in Kooperation mit der Fanabteilung die Organisation der Aktionen rund um Heimspiele von Borussia Dortmund im Westfalenstadion übernommen und viele BorussInnen nutzten die Gelegenheit alte Schätze und längst vergessene Staubfänger für den guten Zweck abzugeben. Von dem Erlös der Schals, Trikots und Fahnen sollten Projekte unterstützt werden, die geflüchtete Menschen unterstützen. Mit 2.000 Euro, die auf diese Art und Weise zusammen gekommen sind, wurden nun Leipziger Initiativen mit Vorbildcharakter supportet.

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Protest-Camp in Dortmund

Seit dem 9. Juni sorgt in Dortmund ein Protest-Camp von syrischen Geflüchteten für Aufsehen. Die Organisatoren konnten aus ihrer Heimat vor dem Islamischen Staat und den damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen entkommen und in Deutschland einen Antrag auf Asyl stellen. Deren Anträge befinden sich allerdings noch im Status der Bearbeitung. Die Protestierenden haben keine Gewissheit darüber, ob ihnen Asyl gewährleistet werden wird oder nicht. Die Bearbeitungsdauer von Asylanträgen ist in Dortmund wohl deutlich länger als an anderen Standorten. Die Betroffenen haben aufgrund des unsicheren Aufenthaltsstatus nicht die Möglichkeit ihre Familien legal nach Deutschland zu holen. Sie sind nach wie vor mit einem Alltag aus Krieg und Verfolgung konfrontiert. Spätestens Berichte von Familien, die während der schleppenden Verfahren vollständig in Syrien getötet wurden, machen die Dramatik unmissverständlich deutlich. Eine Situation, die sich die meisten Menschen in Deutschland derzeit wohl kaum vorstellen können. Ziel der Protestierenden ist, dass sich die Bearbeitungszeit beschleunigt. Einige der Geflüchteten warten schon mehr als acht Monate auf die Aufenthaltsgenehmigung. Des Weiteren richtet der Protest sich gegen das Dubliner-Abkommen, jene EU-Verordnung, die bestimmt, dass ein Asylgesuch nur in dem Land der jeweiligen EU-Einreise möglich ist und die Verantwortung für Asyl zu großen Teilen den südeuropäischen Länder zuschiebt.

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Jahresrückblick 2014

Von Gedenkstättenfahrten und einer Ausstellung im BORUSSEUM bis hin zu vielfältige Aktionen im Rahmen der FARE-Wochen: Das Jahr 2014 aus der Sicht von ballspiel.vereint!

Los ging es am 27. Januar traditionell mit dem „Tag gegen das Vergessen“ im BORUSSEUM, an dem auch Mitglieder von b.v! teilnahmen. Am diesem Tag im Jahre 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit, und auch 69 Jahre später sind die Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen. Zusammen mit der BVB-Stiftung „Leuchte Auf“, dem Fanprojekt, der Fanabteilung und den Fanbeauftragten organisierte das BORUSSEUM einen gleichsam interessanten wie kurzweiligen Abend. So schilderten zwei Teilnehmer ihre Eindrücke der letztjährigen Gedenkstättenfahrten und BVB-Archivar Gerd Kolbe skizzierte die Geschichte des jungen Dortmunders Karl Büttner zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs.

Im Februar wurde es digital: Unter www.ballspielvereint.org lassen sich seither alle Infos rund um b.v! im Netz finden. Parallel dazu kann man uns auch bei Facebook und Twitter folgen. Ein paar Wochen später folgte ein ausführliches Interview mit dem Fanzine schwatzgelb.de (hier nachzulesen). Darin ging es um die Ziele und Motive der Initiative, die Arbeit gegen Diskriminierung und Rassismus im Umfeld des BVB, sowie um Aktionen, die im Laufe des Jahres noch folgen sollten.

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ballspiel.vereint! zieht ein positives Fazit aus den FARE – Wochen

Wir, die Initiative ballspiel.vereint!, sind begeistert ob der großen Resonanz unserer Aktionen während der „FARE People Action Weeks“. Die vielen positiven Rückmeldungen zu unseren Aktionen, aber auch die sehr gut besuchten Vorträge zeigen uns, dass unserer Arbeit viel Unterstützung entgegengebracht wird. Wir sind mehr als zufrieden mit dem Verlauf der FARE Wochen in Dortmund und möchten an dieser Stelle das Vergangene Revue passieren lassen.

Natürlich begannen die Vorbereitungen bereits Wochen vor Beginn der Aktionswochen, sodass wir alle dem 07.10. entgegengefieberten, an welchem wir mit einem Vortrag über die Erinnerung an die Shoah im ehemaligen Distrikt Lublin in die FARE Wochen starteten. Der Vortrag war sehr gut besucht, mehr als 70 Menschen kamen ins BVB Lernzentrum im Süden des Westfalenstadions, um dem rund einstündigen Vortrag zu folgen. Der Vortrag berichtete den Zuhörer/innen über eine im Sommer stattgefundene Gedenkstättenfahrt in die im Osten Polens gelegene Stadt Lublin, bei der mehr als 30 BVB Fans die dortigen Stätten der Erinnerung an die Verbrechen der Deutschen besuchten. Der Abend wurde nach einigen Rückfragen an den Referenten und dem Hinweis auf die im nächsten Jahr erneut stattfindenden Gedenkstättenfahrten in das ehemalige Vernichtungslager Auschwitz und in den ehemaligen Distrikt Lublin beendet.

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Vortrag: Gedenkstättenfahrt nach Lublin – BVB-Fans auf den Spuren ermordeter Dortmunder Jüdinnen und Juden

Gestern fand im BVB-Lernzentrum die erste von zwei Veranstaltungen von ballspiel.vereint! im Rahmen der FARE-Wochen statt. Gegen 19 Uhr hatten sich schon etwa 70 Leute vor dem Stadion versammelt, um den Vortrag von Maik Schneider über die diesjährige Gedenkstättenfahrt nach Lublin zu hören. So war der Raum gut gefüllt, als die Veranstaltung eröffnet und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt wurden.

Maik begann seinen Vortrag mit einer kurzen Dokumentation der ARD-Sendung „Kontraste“, die die unverhältnismäßigen und nicht stattfindenden Finanzierungsmaßnahmen der Politik in Bezug auf Gedenkstätten in Polen offenlegte. Anschließend erzählte er den Zuhörerinnen und Zuhörern von der einwöchigen Reise nach Lublin im Juni dieses Jahres, die vom Fanprojekt, der Fanbetreuung, der Fanabteilung, der Steinwache Dortmund und der Auslandsgesellschaft NRW organisiert worden war. Sein Vortrag beschrieb sowohl die grausamen Geschichten der Vernichtungs- und Konzentrationslager in Ostpolen, als auch die Art und Weise, wie heute mit diesen Orten des Schreckens umgegangen wird. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass zwar an einigen Orten an die Opfer der Shoa in großem Rahmen erinnert wird, an anderen Orten aber auch Ignoranz und Gleichgültigkeit im Umgang mit der jüdischen Geschichte deutlich sichtbar sind. Nach dem etwa sechzig minütigen Vortrag war noch Zeit, die offen gebliebenen Fragen zu beantworten und über den Vortrag zu diskutieren. Am Ende wurde die Veranstaltung mit dem Aufruf beendet, über das Gehörte nachzudenken und zu überlegen, was wir daraus mitnehmen und wie wir dies nach außen tragen können. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die gestern da waren und hoffen, dass auch in der kommenden Woche bei dem zweiten Vortrag „Tradition verpflichtet? – Fußball und Antisemitismus in Deutschland“ zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg ins Lernzentrum finden. In diesem Sinne: Kein Vergessen, kein Vergeben; für die Freiheit, für das Leben!

Die Initiative ballspiel.vereint! nimmt an den Fare Football People weeks 2014 teil

ballspiel.vereint! wird gemeinsam mit tausenden anderen europäischen Gruppierungen in diesem Monat die Öffentlichkeitswirksamkeit des Fußballs nutzen, um geschlossen gegen Diskriminierung Stellung zu beziehen und sich zu „Football People“ zu erklären. Die “Fare action weeks” bringen Gruppierungen aller Größenordnung aus mehr als 40 Ländern zusammen, die gemeinsam durch den Fußball Diskriminierung bekämpfen und Vielfalt zelebrieren wollen.

ballspiel.vereint! und Fare sind der Überzeugung, dass der Fußball, als wichtigste und präsenteste Sportart der Welt, uns allen gehört und sämtliche Grenzen aufzubrechen vermag. Wir alle sind „Football People“!

Zwischen dem 9. und dem 23. Oktober werden sowohl Amateur- als auch Profifußballer, einschließlich der Nationalmannschaften während der UEFA Europameisterschaftsqualifikationen, an der Kampagne beteiligt sein und so Fans rund um den Globus erreichen können.

In Dortmund werden während der der Fare People weeks mehrere Aktionen stattfinden. Neben Aktionen während der Spiele unserer Borussia, wird ballspiel.vereint! zwei Vorträge organisieren. Am 07.10. wird ein Vortrag über einen Gedenkstättenbesuch von BVB-Fans im polnischen Lublin stattfinden, bei dem die heutigen und die möglichen zukünftigen Arten der Erinnerung an die Shoah vorgestellt werden. Am 14. Oktober folgt ein Vortrag unter dem Titel „Tradition verpflichtet?“, der die Verbindungen zwischen Fußball und Antisemitismus in Deutschland aufzeigen wird. Beide Veranstaltungen beginnen um 19.09 im BVB Lernzentrum unter der Südtribüne des Westfalenstadions. Der Eintritt ist frei.

„Die action weeks sind eine sehr inspirierende Zeit, in der Diskriminierung und Ausgrenzung durch die Basis des Fußballs thematisiert werden. Wir erwarten mehr als 2000 Aktionen und die „football People“ Bewegung wächst ständig weiter, sodass dieses Jahr auch die Aktionen von ballspiel.vereint! unsere Aktionen ergänzen werden.“, sagte Fare Geschäftsführer Piara Powar.

„Wir freuen uns sehr auf die bevorstehenden Aktionen während der „Fare action weeks“. Natürlich werden wir danach unsere Aktionen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung nicht einstellen, wir kämpfen für eine Fanszene, in der sich jede und jeder wohlfühlen kann. Im Stadion und auch sonst nirgends darf jemand auf Grund seiner Herkunft, seiner Hautfarbe, seiner Religion oder seiner sexuellen Orientierung diskriminiert werden.“, so die Organisierenden von ballspiel.vereint! über ihre Ziele und Pläne für die Zukunft.

ballspiel.vereint! möchte jede/n ermuntern, sich an den Aktionen zu beteiligen, die Veranstaltungen zu besuchen und somit an der größten Veranstaltungsreihe im Bereich Antidiskriminierung in Europa teilzunehmen. „Gemeinsam können wir im Fußball und durch den Fußball Veränderungen schaffen.“, so die Organisierenden weiter.
Für weitere Informationen über die „Football People weeks“ besuchen Sie www.farenet.org oder informieren Sie sich über die Social Media Plattformen facebook und twitter unter: www.facebook.com/farenetwork und https://twitter.com/farnet.

Gegen ausgrenzendes Gedankengut, im Westfalenstadion und anderswo!

Wat is los am Spieltach-Samstach?

Die Vorfreude auf die Bundesliga steigt! Samstag geht es wieder los, der glorreiche Ballspielverein tritt im heimischen Westfalenstadion gegen die Fußballabteilung des Chemiekonzerns aus Leverkusen an. Als heimisch sehen wir allerdings nicht nur unser schwarz-gelbes Wohnzimmer an, sondern auch unsere Stadt. Und hier passieren am Samstag neben dem Spiel noch weitere schöne, aber auch widerliche Dinge. Fangen wir mit dem Schönen an:

Menschen unterschiedlichster sexueller Ausrichtungen feiern den alljährlich stattfinden Christopher Street Day (CSD) auf dem Reinoldikirchplatz. Bei dieser bunten Veranstaltung wird ein diskriminierungsfreies Weltbild proklamiert und gelebt. Ausgerichtet wird er vom slado e.V., aber auch die Rainbow Borussen, die fester Bestandteil von ballspiel.vereint! sind, werden dort am Start sein und freuen sich über Besuch. Die Auftaktkundgebung des CSDs startet um 14 Uhr, eine kleine Demonstration geht dann in die Nähe der Katharinentreppen, wo um 15 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden soll. Damit sind wir leider auch schon beim widerlichen Thema.

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Keep Football Dirty! Celebrate Rivalries, Fight Discrimination!

Sommerpause, die triste Jahreszeit für all jene, die dem runden Leder sonst im steten Rhythmus der Wochenenden hinterherreisen. Aus jener Tristesse und dem Schland-Rot-Goldenen Freudentaumel konnte eine rund 40-köpfige Reisegruppe, zusammengesetzt aus BVB-Fans verschiedenster Gruppierungen und Strömungen, für fünf Tage ausbrechen und hatte die Möglichkeit bei der 18. Auflage der „Mondiali Antirazzisti“ in der Nähe von Bologna an den Start zu gehen. Besonders im Fokus stand für die mitreisenden Akteure der Initiative ballspiel.vereint! dabei auch die Mitgestaltung des von Football Supporters Europe (FSE) veranstalteten europäischen Fankongresses, der erstmalig gemeinsam mit der Mondiali stattfand. Bei einer der Veranstaltungen des Fankongresses bekamen zwei Vertreter von ballspiel.vereint! bei einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Keep Football Dirty! Celebrate Rivalries, Fight Discrimination!“ die Möglichkeit, die Arbeit der Initiative, aktuelle Probleme und Zukunftsperspektiven vorzustellen. Neben ihnen waren auch Vertreter_innen anderer Fanszenen, die sich in ihrer alltäglichen Arbeit für eine Fanszene und Gesellschaft ohne Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und sämtliche andere Formen von Ausgrenzung engagieren, an der Diskussion beteiligt. An dieser Stelle sollte ergänzend angemerkt werden, dass sich das Thema, auf Grund der Aktualität der Berichte und der vielfältigen Aktionsformen von Fans gegen Ausgrenzung, leicht verschob und der Fokus vor allem auf dem Austausch über verschiedenste Projekte und der Planung zukünftiger Vorgehensweisen lag.

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1.Mai Dortmund blockiert schwatz-gelb!

Für den 1. Mai 2014 hat der Dortmunder Kreisverband der Partei “Die Rechte” (Nachfolger der verbotenen Kameradschaft “Nationaler Widerstand Dortmund”, kurz: NWDO) zu einer großen Demonstration in unserer Stadt aufgerufen. Dieser gilt es entgegen zu treten, um einen Naziaufmarsch in Dortmund zu verhindern. Bereits zum wiederholten Male versuchen Neonazis ihre nationalsozialistische Ideologie auf die Straße zu tragen und in Dortmund ihren Müll zu verbreiten. Es liegt an uns, dies zu verhindern und als Bewohner*innen Dortmunds dem braunen Spuk ein Ende zu bereiten.

Um das zu gewährleisten, hat sich ein breites Bündnis gefunden, dass sich zum Ziel gesetzt hat, durch Sitzblockaden eine Demonstration der Neonazis unmöglich zu machen.

Das Bündnis “BlockaDO” setzt sich aus verschiedenen Spektren des gesellschaftlichen Lebens zusammen. Zum einen finden sich auf der Unterstützer*innenliste antifaschistische Gruppen wieder, zum anderen einige etablierte Parteien, Vereine und Einzelpersonen. Sie alle vereint das Ziel den Aufmarsch am 1. Mai effektiv zu blockieren. Dabei stützt sich das Bündnis auf die Erfahrungen der letzten Jahre. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass Neonazi-Aufmärsche am besten verhindert werden können durch eine große Zahl an Menschen, die dem Nazi-Aufmarsch entgegen treten und auf der Straße Platz nehmen, um gemeinsam friedlich den Faschist*innen den Weg zu versperren.

Wir als ballspiel.vereint! unterstützen den Aufruf des Bündnis BlockaDO den Naziaufmasch durch Sitzblockaden zu verhindern und als Zivilgesellschaft in Dortmund den Nazis den Raum zu nehmen, fremdenfeindliche Parolen zu verbreiten. Also schnappt euch eure Freund*innen, BVB-Fahne, Schal oder Trikot, ein gutes Fanzine oder einen Fußball, macht es euch auf der Demonstrationsroute gemütlich und verhindert den Aufmarsch der Rechtsradikalen. Sowohl in Dresden, Köln als auch vergangenes Wochenende in Berlin hat das funktioniert, warum sollten wir uns diese Aufgabe nicht zutrauen?