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Aktuelles

23.07.2016

Entzug der Auswärtsdauerkarten ist ein fatales Signal des Vereins im Kampf gegen Rechts

Borussia Dortmund entzieht seinen Ultra-Gruppierungen die Auswärts-Dauerkarten für die neue Saison. Diese Nachricht zog in der vergangenen Woche ihre Kreise. Das Vorgehen des Vereins muss dabei insbesondere als Reaktion auf die zuvor vom DFB-Sportgericht ausgesprochene Strafe verstanden werden, wonach dem BVB bei erneuten Vorfällen - insbesondere pyrotechnischer Natur - eine Teilsperre der Südtribüne im folgenden Heimspiel droht. Zudem muss der BVB 75.000 Euro Strafe für Vorfälle aus insgesamt vier Spielen zahlen.

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18.03.2016

„Nach dem Brand“ eine Veranstaltung von ballspiel.vereint!

Foto Nach dem Brand

Am 06.03.2016 lud die Initiative ballspiel.vereint! zu einer Veranstaltung mit Ibrahim Arslan, Überlebender des rechtsmotivierten Brandanschlags auf ein Mehrfamilienhaus in Mölln 1992, ein. Bereits am Tag zuvor luden wir ihn und eine Begleitung, mithilfe von Borussia Dortmund, zum Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern München ein. Ibrahim nutze die Gelegenheit um sich weiter zu vernetzen und ging mit Osman Taşköprü, dem Bruder des vom NSU ermordeten Süleyman Taşköprü ins Westfalenstadion. Am folgenden Sonntag schauten sich rund 70 Personen gemeinsam den Film „Nach dem Brand“ über die Zeit nach dem Brandanschlag mit drei Toten an, um im Anschluss mit Ibrahim Arslan, dessen Schwester Yeliz, Cousine Ayşe und Großmutter Bahide bei dem Anschlag starben, über sein Leben danach und über seine Arbeit gegen Rassismus zu sprechen.

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11.02.2016

Film und Diskussion

Sonntag, 6. März 2016
Einlass um 16 Uhr, Beginn 16:30 Uhr
Eintritt ist frei

Plakat
Ibrahim Arslan war 7 Jahre alt, als Neonazis am 23.11.1992 einen Brandanschlag auf das Wohnhaus seiner Familie durchführten. Er verlor an diesem Tag seine Schwester Yeliz, seine Cousine Ayse und seine Großmutter Bahide.

„Nach dem Brand“ ist eine Filmdokumentation über den Umgang der Familie Arslan mit den Folgen dieses Verbrechens. In der anschließenden Diskussion wollen wir uns weiter mit der Opferperspektive beschäftigen.

In Kooperation mit Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und gefördert durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Vielen Dank an Borussia Dortmund für die Räumlichkeit und die Logistik.

Organisatorischer Hinweis: Personen, die nazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der nazistischen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Der Veranstalter wird von seinem Hausrecht Gebrauch machen und den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder von dieser ausschließen.


08.01.2016

Wintertrainingslager Dubai

Wie Ende November bekannt wurde, wird Borussia Dortmund das Wintertrainingslager diese Saison in Dubai absolvieren. Diese Entscheidung weg vom spanischen La Manga ist sehr erstaunlich, hatte die Borussia doch noch Anfang des Jahres verlauten lassen, „ethische und soziale Standards“ seien wichtig und es würde „kein Spiel in einem Land absolviert, das breite Schichten der Bevölkerung diskriminiert, ihnen das Stadionerlebnis verbietet und sich einem Dialog über das Thema Menschenrechte kategorisch verweigert“. Eben diese Aussage wurde im Rahmen von Diskussionen um Bayerns Testspiele in Qatar und Saudi-Arabien getätigt. Allerdings stehen die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), zu denen das Emirat Dubai gehört, solchen und anderen Staaten in der Diskriminierung von Frauen, Ausländern und nicht heterosexuellen Menschen in nichts nach. weiterlesen


03.11.2015

Buchvorstellung "Zurück am Tatort Stadion"

Am 14.11.2015,
um 18:30 Uhr,
im Pressekonferenzraum Westfalenstadion

Buchdeckel vom Buch: 'Zurück am Tatort Stadion' Eine Veranstaltung von ballspiel.vereint! mit Unterstützung des BVB
Es handelt sich um eine Kombination aus Lesung, Vortrag und Diskussion.

Zum Buch:
Nicht erst seit den Übergriffen und Parolen der „Hooligans gegen Salafisten“ ist klar: Quer durch die Ligen gehören Gewalt und Diskriminierung noch immer zum Alltag in Fußball-Fankulturen. Die Autor_innen dieses Sammelbandes beschäftigen sich in deutscher und europäischer Perspektive mit grundlegenden Problemen wie Rassismus, Sexismus, Antiziganismus oder Homophobie. Sie analysieren verdeckte und offene Ausdrucksformen, zeigen Gegeninitiativen und Handlungsalternativen und ermuntern zur kritischen Eigenreflexion – ohne den Blick für den Facettenreichtum des Fußballs und seine fröhlich-derben Fanszenen zu verlieren. weiterlesen


16.07.2015

Rote Erde - Kein Platz für Nazis!

Bild Westline
Foto: Westline.de
Am vergangenen Donnerstag waren, wie schon von mehreren Quellen berichtet, 25 Neonazis aus dem Umfeld der Borussenfront und der Partei "Die Rechte" beim Vorbereitungsspiel unserer Amateure beim Lüner SV. Dank des engagierten Eingreifens von Teilen der Ultraszene konnte gewährleistet werden, dass die Neonazis das Spiel in Lünen nicht als Wohlfühlzone erlebt haben. Doch der Versuch Stadionbesuche der Zweiten Mannschaft als Teil der rechten Erlebniswelt zu etablieren, wird schon seit Längerem unternommen. Vor allem bei Spielen der Amateure die parallel mit Bundesligaspielen der Profis stattfinden, wittern Neonazis ihre Chance sich ungestört mit Borussia Dortmund zu schmücken. Im Rahmen der letzten beiden Spiele der zweiten Mannschaft unserer Borussia in der abgelaufenen Saison der Dritten Liga, welche ausschließlich parallel zu Spielen der Profimannschaft stattfanden, zeigten vermehrt einschlägig bekannte Personen aus der Neonazi-Szene Dortmunds Präsenz. Beim Heimspiel gegen Dynamo Dresden am 16.05.2015 bewegten sich Nazi-Kader der "Schein-Partei" „Die Rechte“, die sich hauptsächlich aus Mitgliedern des verbotenen „Nationalen Widerstands Dortmund" zusammensetzt, sowie Teile der Borussenfront im Umfeld der Roten Erde.

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01.07.2015

Second-Fan-Shirt: Erste Spendenerlöse Übergeben

Foto vor dem Fanprojekt LeipzigDas 'Bündnis Aktiver Fußball-Fans (BAFF) hatte im Oktober vergangenen Jahres dazu aufgerufen alte Fanutensilien zu sammeln, um diese dann bei eBay zu verkaufen. ballspiel.vereint! hatte in Kooperation mit der Fanabteilung die Organisation der Aktionen rund um Heimspiele von Borussia Dortmund im Westfalenstadion übernommen und viele BorussInnen nutzten die Gelegenheit alte Schätze und längst vergessene Staubfänger für den guten Zweck abzugeben. Von dem Erlös der Schals, Trikots und Fahnen sollten Projekte unterstützt werden, die geflüchtete Menschen unterstützen. Mit 2.000 Euro, die auf diese Art und Weise zusammen gekommen sind, wurden nun Leipziger Initiativen mit Vorbildcharakter supportet. weiterlesen


23.06.2015

Protest-Camp in Dortmund

Flüchtlingscamp an den KatharinentreppenSeit dem 9. Juni sorgt in Dortmund ein Protest-Camp von syrischen Geflüchteten für Aufsehen. Die Organisatoren konnten aus ihrer Heimat vor dem Islamischen Staat und den damit verbundenen kriegerischen Auseinandersetzungen entkommen und in Deutschland einen Antrag auf Asyl stellen. Deren Anträge befinden sich allerdings noch im Status der Bearbeitung. Die Protestierenden haben keine Gewissheit darüber, ob ihnen Asyl gewährleistet werden wird oder nicht. Die Bearbeitungsdauer von Asylanträgen ist in Dortmund wohl deutlich länger als an anderen Standorten. Die Betroffenen haben aufgrund des unsicheren Aufenthaltsstatus nicht die Möglichkeit ihre Familien legal nach Deutschland zu holen. Sie sind nach wie vor mit einem Alltag aus Krieg und Verfolgung konfrontiert. Spätestens Berichte von Familien, die während der schleppenden Verfahren vollständig in Syrien getötet wurden, machen die Dramatik unmissverständlich deutlich. Eine Situation, die sich die meisten Menschen in Deutschland derzeit wohl kaum vorstellen können. Ziel der Protestierenden ist, dass sich die Bearbeitungszeit beschleunigt. Einige der Geflüchteten warten schon mehr als acht Monate auf die Aufenthaltsgenehmigung. Des Weiteren richtet der Protest sich gegen das Dubliner-Abkommen, jene EU-Verordnung, die bestimmt, dass ein Asylgesuch nur in dem Land der jeweiligen EU-Einreise möglich ist und die Verantwortung für Asyl zu großen Teilen den südeuropäischen Länder zuschiebt. weiterlesen


20.04.15

11. Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf

11. Heinrich-Czerkus-GedächtnislaufTrotz der bis dato vergangen Zeit möchten wir uns an dieser Stelle zu den unerfreulichen Begleiterscheinungen des diesjährigen Heinrich-Czerkus-Gedächtnislaufs äußern. Nicht in belehrender Art und Weise, sondern um der Wichtigkeit zur Reflexion des Vorgangs gerecht zu werden und um einige Denkanregungen zu geben.

Der Gedächtnislauf fand in diesem Jahr zum 11. Mal statt und wie immer führte der Weg die TeilnehmerInnen vom Stadion Rote Erde durch den Rombergpark in die Bittermark, um dort am städtischen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus teilzunehmen. In den letzten Jahren hat sich der Heinrich-Czerkus-Gedächtnislauf zu einer Institution in der Dortmunder Fanszene entwickelt und keine andere Veranstaltung bietet Borussinnen und Borussen eine bessere Möglichkeit sich mit Bezug zum Verein mit den Gräueltaten des NS-Regimes zu beschäftigen, sich klar gegen jegliche faschistische Weltanschauungen zu positionieren und den Opfern der Nazis zu gedenken. Auf den Ankündigungsplakaten des Heinrich-Czerkus-Gedächtnislaufs werden Fans aller Vereine herzlich dazu eingeladen, in den Farben ihres Vereins am Lauf teilzunehmen. Jedes Jahr laufen zwischen den Borussen auch Herthaner, Duisburger, Düsseldorfer, gar Schalker und Fans anderer Vereine mit. Nicht zuletzt dieser Umstand macht den Gedächtnislauf zu einem besonderen Tag des Beisammenseins. weiterlesen


08.02.15

Jahresrückblick 2014

Von Gedenkstättenfahrten und einer Ausstellung im BORUSSEUM bis hin zu vielfältige Aktionen im Rahmen der FARE-Wochen: Jahr 2014 aus der Sicht von ballspiel.vereint!

Jahresrückblick 2014 Los ging es am 27. Januar traditionell mit dem „Tag gegen das Vergessen“ im BORUSSEUM, an dem auch Mitglieder von b.v! teilnahmen. Am diesem Tag im Jahre 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit, und auch 69 Jahre später sind die Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen. Zusammen mit der BVB-Stiftung „Leuchte Auf“, dem Fanprojekt, der Fanabteilung und den Fanbeauftragten organisierte das BORUSSEUM einen gleichsam interessanten wie kurzweiligen Abend. So schilderten zwei Teilnehmer ihre Eindrücke der letztjährigen Gedenkstättenfahrten und BVB-Archivar Gerd Kolbe skizzierte die Geschichte des jungen Dortmunders Karl Büttner zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs. weiterlesen


30.10.14

ballspiel.vereint! zieht ein positives Fazit aus den FARE – Wochen

Nazis enttarnen - und bekämpfen SpruchbandWir, die Initiative ballspiel.vereint!, sind begeistert ob der großen Resonanz unserer Aktionen während der „FARE People Action Weeks“. Die vielen positiven Rückmeldungen zu unseren Aktionen, aber auch die sehr gut besuchten Vorträge zeigen uns, dass unserer Arbeit viel Unterstützung entgegengebracht wird. Wir sind mehr als zufrieden mit dem Verlauf der FARE Wochen in Dortmund und möchten an dieser Stelle das Vergangene Revue passieren lassen. weiterlesen


12.10.14

Vortrag: Gedenkstättenfahrt nach Lublin - BVB-Fans auf den Spuren ermordeter Dortmunder Jüdinnen und Juden

Foto vom VortragGestern fand im BVB-Lernzentrum die erste von zwei Veranstaltungen von ballspiel.vereint! im Rahmen der FARE-Wochen statt. Gegen 19 Uhr hatten sich schon etwa 70 Leute vor dem Stadion versammelt, um den Vortrag von Maik Schneider über die diesjährige Gedenkstättenfahrt nach Lublin zu hören. So war der Raum gut gefüllt, als die Veranstaltung eröffnet und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßt wurden. weiterlesen


07.10.14

Die Initiative ballspiel.vereint! nimmt an den Fare Football People weeks 2014 teil

Network FARE Logoballspiel.vereint! wird gemeinsam mit tausenden anderen europäischen Gruppierungen in diesem Monat die Öffentlichkeitswirksamkeit des Fußballs nutzen, um geschlossen gegen Diskriminierung Stellung zu beziehen und sich zu „Football People“ zu erklären. Die “Fare action weeks” bringen Gruppierungen aller Größenordnung aus mehr als 40 Ländern zusammen, die gemeinsam durch den Fußball Diskriminierung bekämpfen und Vielfalt zelebrieren wollen. weiterlesen


19.09.14

Aufklebermotive

Nazis raus AufklebermotivUnter dem Link “Grafiken“ findet ihr ab sofort Grafiken und Motive zur freien Verwendung. Ihr könnt sie zum Beispiel für T-Shirts, Aufkleber und Fahnen benutzen.
Falls ihr auch noch Motive habt die ihr gerne zur Verfügung stellen wollt, schickt sie einfach an info@ballspielvereint.org und wir laden sie ebenfalls auf unserer Homepage hoch.

Klar sollte euch jedoch sein, das ihr eure Nutzungsrechte damit abtretet.

Grafiken


22.08.14

Wat is los am Spieltach-Samstach?

Die Vorfreude auf die Bundesliga steigt! Samstag geht es wieder los, der glorreiche Ballspielverein tritt im heimischen Westfalenstadion gegen die Fußballabteilung des Chemiekonzerns aus Leverkusen an. Als heimisch sehen wir allerdings nicht nur unser schwarz-gelbes Wohnzimmer an, sondern auch unsere Stadt. Und hier passieren am Samstag neben dem Spiel noch weitere schöne, aber auch widerliche Dinge.
Fangen wir mit dem Schönen an: weiterlesen


Keep Football Dirty! Celebrate Rivalries, Fight Discrimination!

Sommerpause, die triste Jahreszeit für all jene, die dem runden Leder sonst im steten Rhythmus der Wochenenden hinterherreisen. Aus jener Tristesse und dem Schland-Rot-Goldenen Freudentaumel konnte eine rund 40-köpfige Reisegruppe, zusammengesetzt aus BVB-Fans verschiedenster Gruppierungen und Strömungen, für fünf Tage ausbrechen und hatte die Möglichkeit bei der 18. Auflage der „Mondiali Antirazzisti“ in der Nähe von Bologna an den Start zu gehen. Besonders im Fokus stand für die mitreisenden Akteure der Initiative ballspiel.vereint! dabei auch die Mitgestaltung des von Football Supporters Europe (FSE) veranstalteten europäischen Fankongresses, der erstmalig gemeinsam mit der Mondiali stattfand. Bei einer der Veranstaltungen des Fankongresses bekamen zwei Vertreter von ballspiel.vereint! bei einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Keep Football Dirty! Celebrate Rivalries, Fight Discrimination!“ die Möglichkeit, die Arbeit der Initiative, aktuelle Probleme und Zukunftsperspektiven vorzustellen. Neben ihnen waren auch Vertreter_innen anderer Fanszenen, die sich in ihrer alltäglichen Arbeit für eine Fanszene und Gesellschaft ohne Rassismus, Homophobie, Antisemitismus und sämtliche andere Formen von Ausgrenzung engagieren, an der Diskussion beteiligt. An dieser Stelle sollte ergänzend angemerkt werden, dass sich das Thema, auf Grund der Aktualität der Berichte und der vielfältigen Aktionsformen von Fans gegen Ausgrenzung, leicht verschob und der Fokus vor allem auf dem Austausch über verschiedenste Projekte und der Planung zukünftiger Vorgehensweisen lag.

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Nachbetrachtung des Vortrags von Gerd Dembowski am 24.4.14

Foto_Vortrag

„Es gibt in Dortmund eine antirassistische Tradition, die man hochhalten kann“, sagt Gerd Dembowski. Im Rahmen der Ausstellung „Tatort Stadion“ hatte das Bündnis Dortmund gegen Rechts den Soziologen und Fanforscher nach Dortmund geholt. Zu seinem Vortrag im Presseraum des BVB sind über 85 Menschen gekommen, um zu hören, was Dembowski über das Thema „Diskriminierung und Antidiskriminierung im deutschen (Profi-) Fußball“ zu sagen hat. Und das klingt für die Vergangenheit sehr positiv. Stadiondurchsagen und Gesänge beim BVB gegen die Pogrome gegen Asylsuchende in Deutschland waren Auslöser für die erste Toleranz-Kampagne des DFB. Auf dem dazugehörigen Plakaten zu „Mein Freund ist Ausländer“ posierten mit den Dortmunder Spielern Stefan Reuter und Stéphane Chapuisat überwiegend Borussen. Darum spricht sich Dembowski dafür aus, diese positiven Dinge aus der BVB-Geschichte stark zu machen und nicht immer nur der Borussenfront Raum zu geben. Dass diese antirassistische Tradition weder in Dortmund, noch in anderen Stadien konsequent weitergeführt wird, zeigen die vielen Negativbeispiele, die Dembowski anhand von Fotos anführt. Doch der BVB versucht aktuell diesen Faden wieder aufzunehmen: Als Mitglied der Kofas, Kompetenzgruppe “Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit”, berät Dembowski zusammen mit seinen Kollegen von der Uni Hannover den BVB. Titel des Projekts: Rechtsradikale Instrumentalisierung von Fangruppen bei Borussia weiterlesen


1.Mai Dortmund blockiert schwatz-gelb!

Foto_Blockade

Für den 1. Mai 2014 hat der Dortmunder Kreisverband der Partei “Die Rechte” (Nachfolger der verbotenen Kameradschaft “Nationaler Widerstand Dortmund”, kurz: NWDO) zu einer großen Demonstration in unserer Stadt aufgerufen. Dieser gilt es entgegen zu treten, um einen Naziaufmarsch in Dortmund zu verhindern.

Bereits zum wiederholten Male versuchen Neonazis ihre nationalsozialistische Ideologie auf die Straße zu tragen und in Dortmund ihren Müll zu verbreiten. Es liegt an uns, dies zu verhindern und als Bewohner*innen Dortmunds dem braunen Spuk ein Ende zu bereiten.

Um das zu gewährleisten, hat sich ein breites Bündnis gefunden, dass sich zum Ziel gesetzt hat, durch Sitzblockaden eine Demonstration der Neonazis unmöglich zu machen.

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18.04.2014

Eröffnung Tatort Stadion 2 / Heinrich Czerkus Lauf

Eröffnung_TS2

Der diesjährige Karfreitag – für viele BVB-Fans aufgrund des Heinrich-Czerkus-Laufes ein fester Termin im Kalender – wurde in der vergangenen Woche zusätzlich mit der Eröffnung der Ausstellung “Tatort Stadion 2” bereichert.
Obwohl der offizielle Teil erst um halb 12 beginnen sollte, hatten sich schon viele Interessierte mit Öffnung des BORUSSEUM eingefunden, um sich die unterschiedlichen Stellwände und Exponate anzuschauen. Die Ausstellung stellt in verschiedenen Bereichen diverse Arten von Diskriminierung vor, wie z.B. Sexismus, Homophobie, Alltagsrassismus, Antisemitismus oder Antiziganismus. Andere Bereiche beschäftigen sich mit den Akteuren wie der organisierten rechten Szene, Hooligans, dem DFB oder den Medien und auch die Position von Ultras wird hier beleuchtet. Interessierten Besucher_innen werden eine Reihe von Fotos auffallen, mit denen die Ausstellung ergänzt wurde, die positive und negative Vorfälle in Dortmund zeigen. weiterlesen


Tatort Stadion 2

31.03.2014

Tatort Stadion 2

Vom 18.4 bis 27.4 holt ballspiel.vereint! die Ausstellung Tatort Stadion 2 nach Dortmund.

„2001 wurde die Ausstellung Tatort Stadion vom Bündnis Aktiver Fußballfans (BAFF) entwickelt und seitdem an fast zweihundert Orten gezeigt. Die Ausstellung leistete Pionierarbeit, indem sie Diskriminierung beim Fußball thematisierte.
Seitdem hat sich viel getan. Diskriminierung wird von vielen Vereinen und Fans mittlerweile als Problem wahrgenommen und angegangen. Dennoch werden in deutschen Stadien nach wie vor allwöchentlich AusländerInnen beschimpft, antisemitische und antiziganistische Gesänge angestimmt oder Homosexuelle verunglimpft. Frauen haben es im Männersport Fußball weiterhin schwer, akzeptiert zu werden.
Die komplett überarbeitete Ausstellung Tatort Stadion 2 will informieren – sowohl über alltägliche Diskriminierung und Aktivitäten von Neonazis als auch darüber, was Fans dagegen tun.“ weiterlesen


29.03.2014

VFB Stuttgart – Borussia Dortmund// Borussia Dortmund 2 -Preußen Münster (14Uhr Stadion Rote Erde)

Fußball muss bezahlbar seinNächstes Wochenende ist es wieder so weit: Der Ballspielverein Borussia von 1909 gastiert beim VFB Stuttgart in Bad Cannstadt zum 28. Spiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft 2014.
Zu diesem Anlass werden am Samstag tausende SchlachtenbummlerInnen den Weg zum Neckarstadion in Angriff nehmen, um ihren jeweiligen Verein nach Kräften zu unterstützen. Die im weiten Rund Anwesenden werden ihr Möglichstes dafür geben, dass die Vertreter ihrer Farben auf dem Grün mindestens einmal mehr als die Anderen das Runde im Eckigen unterbringen.
So weit die Theorie, in der Praxis sieht das allerdings anders aus!
Wiedereinmal sieht sich die Dortmunder Fanszene mit Eintrittspreisen jenseits des guten Geschmacks konfrontiert. Bereits im letzten Jahr mussten wir für den Besuch des Spiels zwischen dem VFB Stuttgart und dem Ballspielverein tiefer in die Tasche greifen, als es uns lieb war. Unter Protest taten es die meisten, wenn sie denn eine Wahl hatten, trotzdem.
Dieses Jahr nicht. Wiederholt kostet das Tagesticket für 90 Minuten Abstiegskampf des VFB für uns Fans aus Westfalen inklusive Vorverkaufsgebühren über 20 Euro. Diesen Umstand nehmen die Dortmunder Ultras rund um die Gruppe The Unity in dieser Spielzeit zum Anlass, auf den Besuch des Spiels der ersten Mannschaft des BVB beim VFB zu verzichten.
Stattdessen schlägt The Unity allen Schwarz-Gelben vor, mit ihnen das Spiel der Zweitvertretung des Ballspielvereins in der Roten Erde gegen Preußen Münster zu besuchen: weiterlesen...


19.03.2014

schwatzgelb.de Interview: Ballspiel.vereint! – Borussen gegen Diskriminierung

Ultras rein! Nazis raus! (Aktion gegen Mainz)Im Februar ist die Initiative ballspiel.vereint!, die sich mit Diskriminierung rund um Borussia Dortmund beschäftigt, mit einer Homepage und einer Facebook-Seite in die Öffentlichkeit getreten. Seitdem ist die Liste der Unterstützer stetig angewachsen und auch die Facebook-Seite erfreut sich großem Zuspruch. Wir haben uns mit den Jungs getroffen um die wichtigsten Fragen zu klären. Wofür steht ballspiel.vereint, wer steckt dahinter und welche Aktionen sind geplant? weiterlesen...


13.03.2014

Stadtgespräch erfüllt die Erwartungen: Nichts Neues!

Der Radiosender WDR5 lud am 11. März 2014 ins Harenberg-City-Center (HCC) in der Nähe des Dortmunder Hauptbahnhofs zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema “Wer bändigt die Hooligans? Damit der Fußball wieder Spaß macht” ein.
Zu Gast waren neben dem BVB-Fanbeauftragten Jens Volke, dem Journalisten und BVB-Fan Jan-Henrik Gruszecki, Judith von der Heyde, ihres Zeichens Wissenschaftlerin, auch Ralf Jäger, der Innenminister von NRW sowie Vorsitzender der deutschen Innenministerkonferenz.
Das HCC war bis auf den letzten Platz gefüllt, so dass einige Gäste die Podiumsdiskussion, die unter reger Beteiligung der anwesenden Zuschauer_innen stattfand, nur aus dem Vorraum verfolgen konnten.
Neben etlichen BVB-Fans, Ultras und anderen Interessierten, fand sich auch ein sehr großes Aufgebot an Verfassungsschützer_innen und Polizist_innen im Publikum.
Leider hielt es der WDR dennoch nicht für nötig, die rund sieben ebenfalls anwesenden Mitglieder des verbotenen “Nationalen Widerstands Dortmund” des Saals zu verweisen, obwohl BVB-Fans auf diesen Missstand wiederholt hinwiesen und auch der anwesenden Polizei sowie den Angestellten des Innenministeriums die Personen nicht fremd seien dürften.
Hier wäre der klassische Gebrauch des Hausrechts, seitens des Veranstalters, angebracht gewesen. Dafür hätte der WDR jedoch bereits im Vorfeld darauf hinweisen müssen, dass gewisse Personenkreise (wie z.B. Mitglieder verbotener Organisationen) von der Veranstaltungseinladung ausgeschlossen sind. Daran hat der WDR leider nicht gedacht, dafür jedoch an intensive Einlasskontrollen, die auch das Abtasten der Kleidung und Taschenkontrollen beinhalteten. weiterlesen...


25.02.2014

Liebe und Respekt sind grenzenlos! To St. Petersburg with love and respect!

Fußballfans gegen Homophobie
Quelle

Jedes Wochenende stehen auf der Tribüne eine Mutter, ihr zehnjähriger Junge und hetero- und homosexuelle Freunde zusammen. Sie erzählte vor Kurzem nach einem Fußballspiel in der Kneipe, dass ihr Sohn auf die homophoben Äußerungen eines Mitschülers mit einer Frage reagierte: „Wie? Du kennst Schwule? Erzähl mir mehr!“ Kennt der Mitschüler wirklich schwule Menschen oder nur überlieferte Vorurteile über Schwule? weiterlesen...


27.01.2014

„Tag gegen das Vergessen“ im Borusseum

Am 27.Januar 1945 wurde das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz von der Roten Armee befreit, und auch 69 Jahre später sind die Opfer des Nationalsozialismus nicht vergessen. Der „internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ bot den richtigen Rahmen für eine Veranstaltung, die uns an die Opfer des Holocaust erinnern sollte, und es schaffte die Brücke vor unsere eigene Haustür, hin zum Borsigplatz, hin zur Borussia zu schlagen. Zusammen mit der BVB-Stiftung Leuchte Auf, dem Fanprojekt, der Fanabteilung und den Fanbeauftragten gelang es dem Borusseum einen Abend zu gestalten, der sowohl den gemeinsamen Blick zurück gewährleistete, als auch die Sinne zu schärfen für Gegenwart und Zukunft. weiterlesen...